MS SUPAMIRA     
play: SPECIAL EDITION - Die wöchentliche TV-Kurzfilmsendung jeden Montag um 21:30 Uhr auf Okto – [ Telekabel Wien Kanal 8 / www.okto.tv ]
play: SPECIAL EDITIONSende-Termine:   Mo 21:30; 00:30; 03:30   Di 18:30   Mi 16:30   Do 14:30   Fr 12:30
 
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volume 22

Lost and found

22. Jänner bis 28. Februar 2007
Kunsthalle wien, ursula blicke videolounge, "...about"
täglich 10:00 bis 19:00 Uhr, Do 10:00 bis 22:00 Uhr
Eintritt frei!

kuratiert von
Valie Göschl
mit Filmen von
Boris Kazakov


Auf ironische Weise interpretiert der St.Petersburger Filmemacher Boris Kazakov in seinen Animationsfilmen die sowjetische Kultur und den Pathos des "wissenschaftlichen und technischen Fortschritts", indem er seine Zeichnungen und Figuren Bild für Bild auf gefundenem 35 mm-Dokumentar- oder Spielfilmmaterial der Sowjetzeit einschreibt, wobei er das Ausgangsmaterial nicht "glättet", sondern für sich weiter bestehen lässt; der darüber gezeichnete Animationsfilm präsentiert sich als eigenständiges Werk. Diese unterschiedlichen, in verschiedenen Techniken umgesetzten Sujets laufen gleichzeitig über den Bildschirm und resultieren in einer erstaunlich homogenen visuellen Gesamtheit. Ein rasantes Graffiti-Rodeo.


 
volume 23

Katzenfernsehen

1. bis 31. Dezember 2006
Kunsthalle wien, ursula blicke videolounge, "...about"
täglich 10:00 bis 19:00 Uhr, Do 10:00 bis 22:00 Uhr
Eintritt frei!

kuratiert von
Bettina Henkel
mit einem Film von
Katharina Fiegl

Bettina Henkel im Gespräch mit Katharina Fiegl
Donnerstag, 14. Dezember, 19:00 Uhr

 

Als Künstlerin wäscht Katharina Fiegl einfach gerne – alles wird gesäubert, alles schön rein. Zu sehen ist das Video einer gewaschenen Kamera, so auch der Titel der 2005 entstandenen Arbeit: Einen Waschgang lang filmt die Kamera während des Waschvorgang von innen mit. Während 1969 Jan Dibbets Arbeit TV as a fireplace vom WDR gesendet wurde und damit laut Initiator Gerry Schum sich „Bei dieser Mini-Eurovision ... dann Deutsche, Holländer und Belgier zusammen vor einem Kaminfeuer vereinigen“ (in Christian Fricke „Dies alles Herzchen wird einmal Dir gehören“, Diss. Bonn 1993), haben nun Wiener Katzen über Okto und play: special edition die Möglichkeit einer Leidenschaft, nämlich dem Zusehen einer sich drehenden Waschmaschine, nachzugehen. Frauchen und Herrchen sind dabei auch willkommen!

 
volume 24

Secrets for Sale

1. bis 30. November 2006
Kunsthalle wien, ursula blicke videolounge, "...about"
täglich 10:00 bis 19:00 Uhr, Do 10:00 bis 22:00 Uhr
Eintritt frei!

kuratiert von
Sabine Schaschl-Cooper
mit Videos von
Elodie Pong

Gespräch mit Elodie Pong
Donnerstag, 16. November, 19:00 Uhr

Mit „Secrets for Sale“ legt die Lausanner Künstlerin Elodie Pong den Finger auf jenes zeitgenössische gesellschaftliche Phämomen, das Menschen in zahlreichen Live-TV-Shows dazu bringt, Privatangelegenheiten und Intimes vor einer anonymen Öffentlichkeit auszubreiten. „Secrets for Sale“ gibt ein verstörendes Röntgenbild einer Gesellschaft wieder, in der alles (ver-)käuflich geworden ist.

Mehr Info zum Projekt: www.elodiepong.net/secrets/



 
volume 8

Consciousness, Understanding 'N Trust

kuratiert von
Ursula Mayer

mit Filmen von
Oriana Fox
Ursula Maria Probst im Gespräch mit Oriana Fox:
Do, 26.10., 19:00 Uhr

 

Oriana Fox spielt Szenen aus Filmen und populaeren TV-Serien lippensynchron nach. In zwei Videos eignet sie sich z.B. alle vier Charaktere aus "Sex and the City" an, verlegt das Setting aber in die Siebziger und zitiert signifikante Werke feministischer Kuenstlerinnen dieser Zeit. In diesen vielschichtigen Arbeiten wird subversiv ein feministischer Anspruch mit der gegenwaertigen popkulturellen Repraesentation von Rollenbildern und weiblichem Begehren konterkariert.

 
volume 3

Ein Kopfbegehren

1. bis 30. September 2006
Kunsthalle wien, ursula blicke videolounge, "...about"
täglich 10:00 bis 19:00 Uhr, Do 10:00 bis 22:00 Uhr
Eintritt frei!

kuratiert von
Kurt Kladler

mit dem Film
The Trapdoor, Ã–sterreich 2005, 25 min
von
Tim Sharp

Beim Erinnern unserer persoenlichen Geschichten entfernen wir unerwuenschte Ereignisse und versuchen sie zu vergessen. Mit Amateur-Filmmaterial von 1920 bis 1990 erkundet Tim Sharp in "The Trapdoor" die Sachlichkeit privater Gewalt, die Verzierung sozialer Barbarei und die Zudringlichkeit von Bildproduktionen und macht damit bewusst: Es gibt keine unschuldigen Bilder.

 
volume 21

TV as a Fireplace

1. bis 31. August 2006
Kunsthalle wien, ursula blicke videolounge, "...about"
täglich 10:00 bis 19:00 Uhr, Do 10:00 bis 22:00 Uhr
Eintritt frei!

kuratiert von
Kerstin Cmelka
mit Videos von
Dani Gal, Karl Orton/Bianca von Ellis, Mandla Reuter, Bernhard Schreiner und Adrian Williams

"TV as a Fireplace" zeigt eine Zusammenstellung von Videoarbeiten, die sich in expliziter Weise auf das Medium Fernsehen bzw. Internet beziehen, zuweilen in das vorhandene Material ausser der Titelgebung auch nicht eingreifen, die künstlerische Arbeit bei einigen Arbeiten allein in der Aneignung beziehungsweise Kontextverschiebung liegt. Es handelt sich dabei nicht um eine Aneignung von Found Footage-Material, die die Erzählung einer „eigenen Geschichte“ und damit einer Verwerfung des ursprünglichen Sinnzusammenhangs des Ausgangsmaterials zum Ziel hat, vielmehr geht es um eben die Betonung, Heraushebung, Selektion und die inhärente Aussage des gefunden Materials. Unter diesem Aspekt stellen sich auch die Beiträge dar, die durch nachträgliches Eingreifen (Editieren, Auslassen, Hinzufügen, etc.) verändert wurden.

Still: Adrian Williams - Weather Report, Deutschland/Japan 2001



 
volume 30

Kurt Kren - Das Unbehagen am Film

Montag, 17. Juli 2006, 21:30 Uhr
Webstream auf Okto

kuratiert von
Thomas Trummer
mit Filmen von
Kurt Kren

Aus Anlass der Ausstellung Ã¼ber das Frühwerk von Kurt Kren im Atelier Augarten, Wien (bis 13. August), zeigt play: special edition eine Auswahl seiner frühen Filme. Kurt Kren (1929-1998) zählt zu den wichtigsten Vertretern der internationalen Filmavantgarde und gilt als Wegbereiter des strukturellen Films. Vor allem in den frühen experimentellen Filmen wird die Materialität des Mediums heraus gearbeitet und Wahrnehmungsvorgänge in einer Art analysiert, die gewöhnliche Sehgewohnheiten unterlaufen.


www.atelier-augarten.at

Still: Kurt Kren - 20/68 Schatzi, Österreich 1968



 
volume 29

Referat Mozart 2056 präsentiert Präsente

10. bis 14. Juli 2006 auf Okto
Erstausstrahlung: Montag, 10. Juli 2006, 21:30 Uhr
Siehe auch: Webstream auf Okto

kuratiert von
Julius Deutschbauer und Gerhard Spring
mit Filmen von
Julius Deutschbauer / Gerhard Spring, Markus Hanakam / Roswitha Schuller, Marlene Hausegger, Julia Zborowska / Elena Cooke

Über 200 TeilnehmerInnen sind bisher dem allgemeinen Aufruf von Deutschbauer / Spring gefolgt, aktiv am Geist Mozarts bzw. am Wiener Mozartjahr 2006 mitzuwirken. Neben Beiträgen und Antibeiträgen in Form von Bild und Text, Tanz, Nippes und Musik gibt es auch Videobeiträge, von denen das Referat Mozart 2056 eine kleine Auswahl in play: special edition präsentiert.

Still: Markus Hanakam / Roswitha Schuller – Heimshop Wunderware präsentiert: Mozart in Dosen, Österreich 2006



 
volume 28

Voyager 2

3. bis 7. Juli 2006 auf Okto
Erstausstrahlung: Montag, 3. Juli 2006, 21:30 Uhr
Neu: Webstream auf Okto

kuratiert von
Ursula Maria Probst
mit Filmen von
Djana Covic, Elisabeth Grübl, Judith Huemer, Anu Pennanen, Jutta Strohmaier und Justene Williams

Inwieweit Kunst im öffentlichen Raum in der Lage ist, gesellschaftliche Standards zu beeinflussen, ist ein viel diskutiertes Thema. In den Projekten von Anu Pennanen, Jutta Strohmaier und Judith Huemer wird der Begriff der „Visual Culture“ einer erneuten Redefinition unter Berücksichtigung der sozialen und kulturellen Konsequenzen unserer Bildproduktion unterzogen. Das Lustprinzip wird nicht mehr von einem Realitätsprinzip begrenzt, das Lustprinzip bringt die Kontrolle selbst hervor. In ihrem Videoporträt „Scan“ reagiert Elisabeth Grübl auf den heute weitgehend technisierten und dematerialisierten Bildtransport indem sie in der visuellen Umsetzung einen Scanvorgang simuliert. Den Verlust jeder homogenen Identitätsvorlage thematisiert Djana Covic in „Lebenslauf“.

Still: Judith Huemer – The Beautiful Legs That Continue Their Way, Österreich 2001/2006



 
volume 16

Himmel Erde Hölle

1. bis 31. Juli 2006
Kunsthalle wien, ursula blicke videolounge, "...about"
täglich 10:00 bis 19:00 Uhr, Do 10:00 bis 22:00 Uhr
Eintritt frei!

kuratiert von
Andrea Winklbauer
mit Filmen von
Miriam Bajtala, Peter Jaitz und Esther Stocker

Vom Filmemacher Peter Jaitz stammt das poetische Kurzdrama um eine Familiengeschichte, in Jahrzehntensprüngen zurück erzählt als assoziativ erinnerte Kette von Todesfällen. In den performativen Videos der Künstlerinnen Miriam  Bajtala und Esther Stocker geht es ebenfalls um existenzielle menschliche Erfahrungen: um Gefühle des Verschoben- und Geworfenseins. Mythen der "Black Box" treffen auf solche des "White Cube", filmische Erzählung auf künstlerische Strategien. Wer kann schon sagen, was "Himmel" und was "Hölle" ist?

Still: Miriam Bajtala – Paranoia (Death Valley), Österreich 2004



 
volume 27

Medienkunst-Studierende der Hochschule für

Gestaltung Karlsruhe präsentieren

Videoarbeiten von
Carmen Donet, Jana Eske, Matthias Fritsch, Ruxandra Ghitescu, Melanie Göbl, Oliver Herrmann, Melanie Jilg, Kira Kaunert, Patricia Röder, Thomas Schattling, Phillip Schulze, Jan Schumann

ein Projekt von
Anna Jermolaewa

26. bis 30. Juni 2006 auf Okto
Erstausstrahlung: Montag, 26. Juni 2006, 21:30 Uhr
Neu: Webstream auf Okto

Medienkunst-Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe präsentieren ihre Videoarbeiten: 16 Beiträge oder eine halbe Stunde gute Videokunst. Ein voyeuristischer Blick in ein New Yorker Loftfenster, Angler am Wiener Donaukanal vor dem Wiener Szenelokal „Flex“, Dreharbeiten für ein Werbeclip in Moskau, Möbelballet in einer Studenten WG in Karlsruhe, Autowaschanlage, Shoppingmall, wo die Konsumenten abgeschleckt und verschlungen werden, Suche nach U-Booten in Finnland, Schwitzen in einer Sauna und mehr.

annajermolaewa.hfg-karlsruhe.de

Still: Jan Schumann - Untitled, Deutschland 2006




 
volume 26

Passage


19. bis 23. Juni 2006 auf Okto
Erstausstrahlung: Montag, 19. Juni 2006, 21:30 Uhr
Neu: Webstream auf Okto

kuratiert von
Andrea Winklbauer
mit Filmen von
Detlev Buck, Nigel Dick, Krisztina Kerekes, Jörg Rainer und Jutta Strohmaier
In „Passage“ erzählen ein experimentelles Animationsvideo, zwei Experimentalfilme und zwei Musikvideos von verschiedenen Dimensionen des Übergangs: Vom städtischen Verkehr, der durch das Auge des Betrachters zieht. Von langen Gängen, die eine fragile Esther Zimmering entlang laufen muss, um zu erfahren: Es gibt kein Zurück! Von der auflösenden Durchwanderung eines Stücks Natur bis zur Verbarrikadierung des Blicks. Von der spazierenden Inszenierung der archaischsten Art des Übergehens der Dingwelt in die zweite Dimension der Abbildung - durch Schatten - als poetische Aufeinanderfolge „unendlicher Spiele“. Und von einer höchst populären, romantischen Vorstellung vom Übergang von der physischen Existenz in eine andere.


 
volume 25

Local - Recent video art from Australia

12. bis 16. Juni auf Okto
Erstausstrahlung: Montag, 12. Juni 2006, 21:30 Uhr

kuratiert von
Justene Williams
mit Videos von
Anita Fricek, Christopher Hanrahan, Shane Haseman, Todd McMillan, Michael Moran, Kati Rule, Tony Schwensen und Soda_Jerk


"Local" weist nicht nur auf Australien als Schauplatz hin, sondern wird auch zur Beschreibung eines engeren Umfelds angewandt: für das Stammlokal oder die Leute in der Gegend. Das Videoprogramm fasst Arbeiten zusammen, die das Lokale daran thematisieren, in Australien zu sein - und von dort aus auf den Rest der Welt zu blicken.

Neu: Webstream auf Okto



 
volume 24

Secrets for Sale

5. bis 9. Juni auf Okto
Erstausstrahlung: Montag, 5. Juni 2006, 21:30 Uhr

kuratiert von
Sabine Schaschl-Cooper
mit Videos von
Elodie Pong


Mit „Secrets for Sale“ legt die Lausanner Künstlerin Elodie Pong den Finger auf jenes zeitgenössische gesellschaftliche Phämomen, das Menschen in zahlreichen Live-TV-Shows dazu bringt, Privatangelegenheiten und Intimes vor einer anonymen Öffentlichkeit auszubreiten. „Secrets for Sale“ gibt ein verstörendes Röntgenbild einer Gesellschaft wieder, in der alles (ver-)käuflich geworden ist.


 
volume 15

Zoing Boing

1. bis 30. Juni 2006
Kunsthalle wien, ursula blicke videolounge, "...about"
täglich 10:00 bis 19:00 Uhr, Do 10:00 bis 22:00 Uhr

kuratiert von
Edgar Honetschlaeger
mit Filmen von
Thomas Eller, Paul Horn / Harry Hund, Christian Zagler

Gespräch
mit Thomas Eller, Paul Horn und Christian Zagler
Do, 22. Juni 2006, 18:00 Uhr
Eintritt frei.


„Kebab aus Istanbul, Autos aus China und PacMan macht auf Salome. Zwei Filme von Filmemachern, einer von einem Künstler. Die Welt ist groß - der Bildschirm klein. Enjoy!“ Der Künstler Edgar Honetschläger kuratierte diese Folge von play: special edition mit einer unübersehbaren Vorliebe für Ironie und Spieltrieb. In „Habibi Kebab“ von Paul Horn und Harry Hund wird fremdsprachiges Footage aus den Sechzigern mit unsterblichen Untertiteln wie „Ihre Hinwendung zur metaphysischen Dingverrätselung gefällt mir an Ihrer Arbeit“ zur Kunstszenepersiflage versoapt. In Christian Zaglers komischer Adaption der Salome-Oper nach Oscar Wilde und Richard Strauss sind die Akteure entweder kugelrund oder stricherldünn, aber immer pixelige Computerspielfiguren. Und Thomas Ellers, „Dino“ betitelter Film zeigt ein Hybrid von einem blinkenden, autonom bewegten Spielzeugauto, das, von ihm selbst entworfen und eigens in China hergestellt, in großer Stückzahl losgelassen, beständig auf sein eigenes Ebenbild trifft…

Still: Christian Zagler - Salome in Low Land, Österreich 2006



 
volume 23

Katzenfernsehen

29. Mai bis 2. Juni auf Okto
Erstausstrahlung: Montag, 29. Mai 2006, 21:30 Uhr

kuratiert von
Bettina Henkel
mit einem Film von
Katharina Fiegl


Als Künstlerin wäscht Katharina Fiegl einfach gerne – alles wird gesäubert, alles schön rein. Zu sehen ist das Video einer gewaschenen Kamera, so auch der Titel der 2005 entstandenen Arbeit: Einen Waschgang lang filmt die Kamera während des Waschvorgang von innen mit. Während 1969 Jan Dibbets Arbeit TV as a fireplace vom WDR gesendet wurde und damit laut Initiator Gerry Schum sich „Bei dieser Mini-Eurovision ... dann Deutsche, Holländer und Belgier zusammen vor einem Kaminfeuer vereinigen“ (in Christian Fricke „Dies alles Herzchen wird einmal Dir gehören“, Diss. Bonn 1993), haben nun Wiener Katzen über Okto und play: special edition die Möglichkeit einer Leidenschaft, nämlich dem Zusehen einer sich drehenden Waschmaschine, nachzugehen. Frauchen und Herrchen sind dabei auch willkommen!


 
volume 22

Lost and found

22. bis 26. Mai auf Okto
Erstausstrahlung: Mo, 22.5., 21:30 Uhr

kuratiert von
Valie Göschl
mit Filmen von
Boris Kazakov

Auf ironische Weise interpretiert der St.Petersburger Filmemacher Boris Kazakov in seinen Animationsfilmen die sowjetische Kultur und den Pathos des "wissenschaftlichen und technischen Fortschritts", indem er seine Zeichnungen und Figuren Bild für Bild auf gefundenem 35 mm-Dokumentar- oder Spielfilmmaterial der Sowjetzeit einschreibt, wobei er das Ausgangsmaterial nicht "glättet", sondern für sich weiter bestehen lässt; der darüber gezeichnete Animationsfilm präsentiert sich als eigenständiges Werk. Diese unterschiedlichen, in verschiedenen Techniken umgesetzten Sujets laufen gleichzeitig über den Bildschirm und resultieren in einer erstaunlich homogenen visuellen Gesamtheit. Ein rasantes Graffiti-Rodeo.

 
volume 21

TV as a Fireplace

15. bis 20. Mai auf Okto
Erstausstrahlung: Mo, 15.5., 21:30 Uhr

kuratiert von
Kerstin Cmelka
mit Videos von
Dani Gal, Karl Orton und Bianca von Ellis, Mandla Reuter, Bernhard Schreiner und Adrian Williams

"TV as a Fireplace" zeigt eine Zusammenstellung von Videoarbeiten, die sich in expliziter Weise auf das Medium Fernsehen bzw. Internet beziehen, zuweilen in das vorhandene Material ausser der Titelgebung auch nicht eingreifen, die künstlerische Arbeit bei einigen Arbeiten allein in der Aneignung beziehungsweise Kontextverschiebung liegt. Es handelt sich dabei nicht um eine Aneignung von Found Footage, die die Erzählung einer „eigenen Geschichte“ und damit einer Verwerfung des ursprünglichen Sinnzusammenhangs des Ausgangsmaterials zum Ziel hat, vielmehr geht es um eben die Betonung, Heraushebung, Selektion und die inhärente Aussage des gefunden Materials. Unter diesem Aspekt stellen sich auch die Beiträge dar, die durch nachträgliches Eingreifen (Editieren, Auslassen, Hinzufügen, etc.) verändert wurden.

 
volume 20

Tour retour


8. bis 13. Mai auf Okto
Erstausstrahlung: Mo, 8.5., 21:30 Uhr

kuratiert von
Andrea Winklbauer
mit Filmen von
Mladen Bizumic, Fordbrothers (Thomas Draschan / Sebastian Brameshuber), N.I.C.J.O.B., Constanze Ruhm und Markus Schinwald
„Tour retour“ zeigt fünf Beispiele, wie bildende KünstlerInnen Film thematisieren. Ihre Arbeit mit den Erzählweisen des Mediums und den Mythen seiner Geschichte zielt auf das Aufdecken nicht offensichtlicher Ebenen, Inhalte und Intentionen ab. Beim Isolieren und Verdichten einzelner Elemente machen sie Aussagen, die die Grenzen des Mediums verlassen und zu allgemeiner Gültigkeit gelangen. Die Möglichkeiten des Films als universale Sprache der Kunst werden dabei immer weiter ausgelotet.

 
volume 19

Loop

1. bis 5. Mai auf Okto
Erstausstrahlung: Mo, 1.5., 21:30 Uhr

kuratiert von
Andrea Winklbauer

mit Filmen von
N.I.C.J.O.B.

N.I.C.J.O.B. alias Nicolas Jasmin waehlt winzige Schnipsel Found Footage aus Spielfilmen aus, die er loopt, spiegelt und sampelt, und macht daraus neue Filme. In den sehr differenziert geschnittenen Arbeiten mit manchmal kaum zu unterscheidenden Sequenzen aus nur ganz leicht divergierendem Material wird der urspruengliche Erzählzusammenhang zertrümmert. Die von den Bildern transportierten Bedeutungen sind in der neuen Strukturierung mit reflektiert und auf mehreren Ebenen zur Diskussion gestellt.



 
play exhibition

Orte, so scheint es

1. bis 31. Mai
Kunsthalle wien, ursula blicke videolounge, "...about"
taeglich 10:00 bis 19:00 Uhr, Do 10:00 bis 22:00 Uhr

kuratiert von
Andrea Winklbauer

mit Filmen von
Susi Jirkuff

Gespraech mit Susi Jirkuff:
Donnerstag, 25. Mai 2006, 19:00 Uhr

Susi Jirkuffs Animationsfilme sind gezeichnete Aneignungen von Bildern aus den Massenmedien. Auf ironische Weise thematisieren sie die Wahrnehmung des scheinbar Bekannten in einem urbanen Umfeld, von Orten, Menschen und Situationen, wie auch die kulturellen Stereotypen, Projektionen und Missverständnisse, die darin begruendet sind.



 
Volume 18

Best of Serial Cases_1 Acquaintance


kuratiert von

Matei Bejenaru (IaÅŸi), Eyal Danon (Holon), Galia Dimitrova (Sofia), Michal KoleÄ?ek (Usti nad Labem), Antonia Majaca (Zagreb), Margarethe Makovec / Anton Lederer (Graz), Basak Senova (Istanbul), Orfeas Skutelis & Branka ÄŒurÄ?ić (Novi Sad)
Featured by
< rotor >, Graz
mit Filmen von
Dan Acostioaei, Hristina Ivanoska, Ivan Moudov, Erhan MuratoÄŸlu, Borjana Pandova & Todor Karastoyanov, Lala RasÄ?ić

Serial Cases_1 Acquaintance ist ein gemeinsames Videoprogramm von KuratorInnen aus acht Staedten: Holon/Israel, IaÅŸi/Rumaenien, Istanbul/Tuerkei Novi Sad/Serbien &Montenegro, Sofia/Bulgarien, Usti nad Labem/Tschechische Republik, Zagreb/Kroatien, Graz/Austria. Die Selektionen dauern jeweils 90 Minuten und werden parallel in allen 8 Staedten gezeigt. Details zu den Video-Selektionen unter:
 www.nomad-tv.net/serial_cases



 
volume 17

Frame Dropping

kuratiert von
Sebastian Brameshuber

mit dem Film
Subsidiary Farm, Russland 2004, 29 min
von
Yegor Anashkin

Sergei Eisenstein, Vsevolod Pudovkin, Aleksey Batalov, Sergei Gerasimov, Mikhail Vartanov, Sergei Parajanov, Andrey Tarkovsky, Nikita Mikhalkov, Eldar Ryazanov, Aleksandr Sokurov, Yuri Norstein, Alexandr Petrov, Vasily Shukshin ... Alle waren sie dort, als Studenten oder Professoren. Das 1919 in Moskau gegründeten All-Russian State Institute of Cinematography S.A. Gerasimov (VGIK) ist die beste Filmschule der Welt. Yegor Anashkin wurde 1978 geboren, lebt in Moskau und hat ebenfalls am VGIK studiert. Subsidiary Farm ist sein Abschlussfilm.

 
volume 16

Himmel Erde Hölle


kuratiert von
Andrea Winklbauer

mit Filmen von
Miriam Bajtala, Peter Jaitz und Esther Stocker

Vom Filmemacher Peter Jaitz stammt das poetische Kurzdrama um eine Familiengeschichte, in Jahrzehntensprüngen zurück erzählt als assoziativ erinnerte Kette von Todesfällen. In den performativen Videos der Künstlerinnen Miriam  Bajtala und Esther Stocker geht es ebenfalls um existenzielle menschliche Erfahrungen: um Gefühle des Verschoben- und Geworfenseins. Mythen der "Black Box" treffen auf solche des "White Cube", filmische Erzählung auf künstlerische Strategien. Wer kann schon sagen, was "Himmel" und was "Hölle" ist?



 
play exhibition

Eine Doku ist keine Doku ist eine Doku

3. bis 30. April
Kunsthalle wien, ursula blicke videolounge, "...about"
taeglich 10:00 bis 19:00 Uhr, Do 10:00 bis 22:00 Uhr

kuratiert von
Andrea Winklbauer

mit dem Film
Sammler - Saliera II, A 2003, 25 min
von
Ronald Kodritsch

Satire ist das Mittel, mit dem Ronald Kodritsch in seiner durch den Raub der Saliera aus dem Wiener Kunsthistorischen Museum inspirierten Fake-Doku aus dem Jahr 2003 einen droegen Wiener Kunstsammlerhabitus urkomisch auf die Spitze treibt. Die Story ist erfunden, die Aussage dafuer nicht weniger wahr.

Gespraech mit Ronald Kodritsch:
Donnerstag, 20. April 2006, 19:00 Uhr



 
volume 15

Zoing Boing


kuratiert von
Edgar Honetschlaeger

mit Filmen von
Thomas Eller, Paul Horn / Harry Hund, Christian Zagler


Kebab aus Istanbul, Autos aus China und PacMan macht auf Salome. Zwei Filme von Filmemachern, einer von einem Künstler. Die Welt ist groß - der Bildschirm klein. Enjoy!



 
volume 14

Bangalore: Hybrid Cityscapes

 
kuratiert von
Andrea Ressi

mit Filmen von
Christoph Schaefer, Asha Gosh Rao/Kushi Kushalappa und Shaina Anand

"Bangalore: Hybrid Citiscapes" zeigt urbane Entwicklungen und Strukturen in der indischen IT-Metropole Bangalore und stellt dabei v.a. auch die Kehrseiten der "Information City" in den Mittelpunkt. Internationale und lokale KuenstlerInnen beschaeftigen sich mit Widerspruechen und sozialen Fragmentiertheiten einer Stadt im Umbruch.



 
volume 13

Fait divers

Arbeiten von Studierenden des Instituts fuer Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universitaet Wien

kuratiert von
Christian Schulte und Uschi Feldges

mit Filmen von
Thomas Binder-Reisinger, Florian Danhel, Sascha Miletic und Wanda Traeger

Fait divers praesentiert vier Beitraege, die verschiedener kaum sein koennten: eine filmische Reflexion ueber die sozial-, bildungs- und gesellschaftspolitischen Auswirkungen von (Budget-)Kuerzungen, eine Auseinandersetzung mit dem leeren Kinosaal und den Erwartungen der Zuseher, ein experimentelles Musikvideo sowie schlieszlich eine abgruendige Filmerzaehlung, die mit einer ueberraschenden Pointe aufwartet.


 
volume 12

Suspense I - Cuttings

kuratiert von
Andrea Winklbauer

mit Filmen von
Kerstin Cmelka, Anita Fricek, Siegfried A. Fruhauf, Anna Jermolaewa und Jutta Strohmaier

Suspense beschreibt eine Intensitaet der Form: Ein Kunstwerk loest etwas aus, dem sich der Betrachter nicht entziehen kann. Ein Mittel Suspense zu erzeugen ist das Ausschnitthafte. Was man sehen kann, ist offensichtlich nur ein Teil. Und das, was man nicht sieht, waere vielleicht auch sonst nicht mit den Augen wahrnehmbar.



 
volume 11

My Town - Wem gehoert die Stadt?

kuratiert von
Sabine B. Vogel

mit Filmen von
Simon Mullan, Karla Spiluttini, Adrien T und Anna Witt

 

Wem gehoert die Stadt? Welche Wege liegen abseits der genormten Routen, wie offen ist die Stadt fuer Unerwartetes? Mit schraegen Bildern dokumentiert Simon Mullan in "Schwarze Punkte" afrikanische Jugendliche in Wien, im gemeinsamen Video mit Karla Spiluttini erschrecken sie ahnungslose Touristen und Passanten. Eine illegale Tour durch einen Flakturm unternimmt Adrien T und Anna Witt bittet Unbekannte, sie abtasten zu duerfen.

 



 
volume 10

Eine Doku ist keine Doku ist eine Doku


kuratiert von
Andrea Winklbauer

mit dem Film
Sammler - Saliera II, A 2003, 25 min
von
Ronald Kodritsch  

Satire ist das Mittel, mit dem Ronald Kodritsch in seiner durch den Raub der Saliera aus dem Wiener Kunsthistorischen Museum inspirierten Fake-Doku aus dem Jahr 2003 einen droegen Wiener Kunstsammlerhabitus urkomisch auf die Spitze treibt. Die Handlung ist erfunden, die Aussage dafuer nicht weniger wahr.



 
volume 9

Voyager


kuratiert von
Ursula Maria Probst

mit Filmen von
Helen Cho, Michelle Deignan, Anita Fricek, Elisabeth Gruebl und Justene Williams

 

Das Auszer - Kraft - Setzen der normierten Ordnung postuliert Anita Fricek als affirmativ feministische Haltung. Elisabeth Gruebl und Michelle Deignan thematisieren die Auswirkungen eines uebersteigerten Sicherheitsbeduerfnisses sowie den "urban chic", welchen die Konfrontation mit der Kamera entlarvt. Unprogrammatisch erfasst "Voyager" unterschiedliche Interventionstypen und die Performativitaet aestethetischer Erfahrung.

 



 
volume 8

Consciousness, Understanding 'N Trust


kuratiert von

Ursula Mayer

mit Filmen von
Oriana Fox

Oriana Fox spielt Szenen aus Filmen und populaeren TV-Serien lippensynchron nach. In zwei Videos eignet sie sich z.B. alle vier Charaktere aus "Sex and the City" an, verlegt das Setting aber in die Siebziger und zitiert signifikante Werke feministischer Kuenstlerinnen dieser Zeit. In diesen vielschichtigen Arbeiten wird subversiv ein feministischer Anspruch mit der gegenwaertigen popkulturellen Repraesentation von Rollenbildern und weiblichem Begehren konterkariert.



 
volume 7

Konstrukt Natur

kuratiert von
Dieter Buchhart

mit Filmen von
Raphael Barth, Nin Brudermann, Marco Evaristti, Toni Kleinlercher, Doris Krueger, Almut Rink und Roman Signer

"Natur ist nur eine weitere Fiktion des 18. und 19. Jahrhunderts." (Robert Smithson)

Wenn auch die Ausgangspunkte und Bezugssysteme sehr verschieden sind, so hinterfragen die KuenstlerInnen in ihren Beitraegen die Authentizitaet von erlebter Natur und verweisen darauf, dass Natur laengst nicht nur mehr das Gegebene, sondern auch das Herstellbare ist. Natur wird heute im Spannungsfeld von natuerlichen und kuenstlichen Surrogaten nicht nur rezipiert, sondern rekonstruiert und kreiert.



 
volume 6

Wien oder nicht


kuratiert von

Andrea Winklbauer

mit Filmen von
Dietmar Brehm, Dariusz Kowalski und Markus Schinwald

Drei neuere Filme ueber Wien, wie man es (noch) nicht kennt: Dietmar Brehm, Dariusz Kowalski und Markus Schinwald haben das visuelle Material dieser Stadt gesichtet. Heraus gekommen sind dabei Bilder mit faszinierenden, fremdartigen Facetten und doch ist es wiedererkennbar Wien. Es ist fast wie damals in "Der dritte Mann".



 
volume 5

Orte, so scheint es


kuratiert von

Andrea Winklbauer

mit Filmen von
Susi Jirkuff

Susi Jirkuffs Animationsfilme sind gezeichnete Aneignungen von Bildern aus den Massenmedien. Auf ironische Weise thematisieren sie die Wahrnehmung des scheinbar Bekannten in einem urbanen Umfeld, von Orten, Menschen und Situationen, wie auch kulturelle Stereotypen, Projektionen und Missverstaendnisse.



 
volume 4

Nachtzeichen - Zeichen der Nacht

kuratiert von
Dieter Wieczorek, Festival Signes de Nuit, Paris

mit Filmen von
Frank Brandstetter / Nikias Chryssos, Aleksander Duraj, Alex Sinde und Francois Turgis

Das Pariser Festival Signes de Nuit zeigt Filme und audiovisuelle Werke aus aller Welt, die einerseits neue audiovisuelle Sprachen riskieren, andererseits sich sensibel zeigen fuer aktuelle Probleme und Situationen in den unterschiedlichsten Gesellschaften, um eine sich den massenmedialen Kurzschluessen widersetzenden globalen Kommunikation zu dienen.



 
volume 3

Ein Kopfbegehren


kuratiert von
Kurt Kladler

mit dem Film
The Trapdoor, A 2005, 25 min
von
Tim Sharp

Beim Erinnern unserer persoenlichen Geschichten entfernen wir unerwuenschte Ereignisse und versuchen sie zu vergessen. Mit Amateur-Filmmaterial von 1920 bis 1990 erkundet Tim Sharp in "The Trapdoor" die Sachlichkeit privater Gewalt, die Verzierung sozialer Barbarei und die Zudringlichkeit von Bildproduktionen und macht damit bewusst: Es gibt keine unschuldigen Bilder.



 
volume 2

Daily Encounters ...


kuratiert von
Walter Seidl

mit Filmen von
Sabine Bitter/Helmut Weber, Katrina Daschner, Carola Dertnig, Anna Jermolaewa, Franz Kapfer, N.I.C.J.O.B. und Ella Raidel

Daily Encounters setzt sich mit den oekonomischen und politischen Bedingungen des Alltags auseinander, der in medial unterschiedlicher Weise wahrgenommen wird. Szenen ueber Befindlichkeitsebenen von in Oesterreich taetigen KuenstlerInnen reflektieren die Erfahrungen mit Raum als identitaetsstiftendes Lebens- und Arbeitsmodell.

 



 
volume 1

Bedtime Stories


kuratiert von
Lisa Neumann

mit Filmen von
Malin Rosenqvist
Anika Friedemann, Juliane Richter, Nele Rojek, Astrid Scheibe, Canan Yilmaz
Diego Breit und Fabian Liszt
Johannes Kuemmel und Thomas Hinke
Sven Sauer, Maximilian Kohler, Sabrina Fritz, Benjamin Bartels

Lisa Neumann von der Filmgalerie 8 1/2 praesentiert zur Guten Nacht vier kleine feine Animationsfilme, die in juengster Zeit in Schweden, Deutschland und Österreich entstanden sind. Aufwendig und auf ganz unterschiedliche Weise animiert, erzaehlen sie von Freundschaft und Verrat, von Maerchenreisen und Monstern unterm Bett...



 
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