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Bäder in Mitteleuropa

Forschungsprojekt mit Buchpublikation

wissenschaftliche Recherche: Iris Meder

fotografische Dokumentation: Monika Schuller

Bibl. Daten:160 Seiten 16,5 x 21 cm durchgehend vierfärbig Hardcover mit SU und Lesebändchen € 25,–
Auflage: 2000 Ex. Erscheinungstermin: 10/2011 im Metro Verlag

Bäderkultur im Sinne von Wellness bzw. Spa boomt. Nachdem lange Jahre reine "Erlebnisbäder" ohne architektonische Ambition geschaffen wurden, ist nun eine Entwicklung hin zur anspruchsvolleren Gestaltung von öffentlichen Bädern festzustellen. Daneben finden sich in Mitteleuropa zahlreiche erstrangige Zeugnisse historischer Badekultur, die vielfach noch heute in ihrer ursprünglichen Funktion genutzt werden. Einen zentralen Teil der Badekultur bilden Heilbäder in den Kurorten Zentraleuropas, die die Architektur ihrer Epoche, vor allem des 19. Jahrhunderts, mitprägten, andererseits aber auch Zeugnisse ebenso medizinischer wie auch sozialer und politischer Entwicklungen sind.

Die Buchpublikation soll, versehen mit einer historischen Einführung, Charakteristika und Besonderheiten der Architektur und Kulturgeschichte öffentlicher Schwimm- und Thermalbäder in Österreich und den angrenzenden Regionen Bayern, Baden-Württemberg, Südmähren/Südböhmen, Westslowakei, Westungarn, Slowenien, Nordkroatien, Südtirol und Ostschweiz darstellen und dabei auch als Guidebook nutzbar sein, begleitet (bei historischen Bauten) einerseits von zeitgenössischen, andererseits von qualitätvollen neu angefertigten Fotodokumentationen. Berücksichtigt werden sollen dabei Bäderbauten bis hin zu solchen der allerjüngsten Zeit.

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Iris Meder, geboren 1965, Studium der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft. Dissertation über die Wiener Schule der Moderne 1910-1938. Kuratorin u. a. für Architekturzentrum Wien, ORTE Arch.netzwerk NÖ, Wien Museum, Jüdisches Museum Wien; derzeit "(Re)designing Nature" (Künstlerhaus Wien 2010, mit F. Matzner und S. Witzgall). Vorstandsmitglied der ÖGFA und des Vereins für Geschichte der Stadt Wien. Zahlreiche Publikationen zur Kunst und Architektur der Moderne, zuletzt "Josef Frank – eine Moderne der Unordnung" (Salzburg 2008) und "Haus Hoch. Das Hochhaus Herrengasse" (Wien 2009, m.J.Eiblmayr). Z.Zt. Forschungsprojekt zu Österr. Landschaftsarchitektur 1912-45.

 

Monika Schuller, geboren 1973, Studium der Architektur an der Technischen Universität Wien. Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros. Seit 1996 Beschäftigung mit Fotografie, Schwerpunkt analoge SW-Fotografie. Redaktionsmitglied der Fernsehsendung „Akku – Magazin für Architektur und Stadt“ (2005 bis 2008). Stellvertretende Obfrau der Fotogruppe Ottakring. Ausstellung „Archive of Displacement: Economic Affairs“ im Rahmen des Q202-Festivals (Wien 2010, mit K. Reisinger).